Hat Australien ein Kappen- und Handelssystem

Skip to content. Global Deutschland Spanien Frankreich USA Mexiko Lateinamerika Australien Indien China. Abfallrechtliche Compliance Teil 5 — Wohin mit ausgedienten PV-Modulen? Solarworld muss auch Umsatzprognose kappen Der Bonner Photovoltaik-Konzern hat bereits im Juli seine Ergebniserwartungen gesenkt. Oktober pv magazine. Daimler investiert eine Milliarde Euro in Batterie-Produktionsverbund Bis zum Jahr will Daimler mehr als zehn reine Elektrofahrzeuge und zusätzliche Plug-in-Hybrid-Modelle anbieten. Nach Solarworld senkt SMA seine Prognosen für Der Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern geht nun von weniger Gewinn und Umsatz für das laufende Jahr aus.

Caterva und N-Ergie gewinnen Bayerischen Energiepreis Stromanbieter N-Ergie und Photovoltaik-Speicherproduzent Caterva haben für ihr Projekt Swarm den Bayerischen Energiepreis erhalten.

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Institut fordert stärkeren Fokus auf Power-to-Heat Einer Studie des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung IÖW zufolge könnte die EEG-Umlage sinken, wenn fossile Energien Teil der Berechnungsgrundlage würden. Türkei plant 1-Gigawatt-PV-Ausschreibung Das Land will Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu einem Gigawatt für die Zentralregion Konya ausschreiben. Europäischer Rat: Effizient gegen unlautere Handelspraktiken vorgehen Einerseits setzt sich der Europäische Rat für ein offenes Handelssystem ein.

Beitrags-Navigation « Previous 1 … 30 31 32 … » Next. Daneben verfügt pv magazine auch über eine umfassende weltweite Berichterstattung. Das soll die Dienstleistungsmärkte in Europa, den USA, Japan und 21 weiteren Ländern öffnen. Die Handelspartner können das, weil die Kritiker meist defensiv agieren.

Zu viel mehr haben sie weder Zeit noch Energie oder Mittel. Manchmal gewinnen sie sogar. Die Frage ist nur, wie lange und wie oft das künftig so sein wird. Immerhin: Das Ende der Geschichte ist offen — jedenfalls was TTIP und CETA anbelangt. Zum Glück hat der Protest die Stimmung im Lande mehr und mehr gedreht.

TTIP wird der EU und den USA neuen Schwung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt bringen. Statt der Zahlen werden jetzt nette Geschichten erzählt wie die von Claus Olson, dem Marketingchef, und seinen dänischen Mette-Munk-Bäckereien. Die müssen sechs Prozent Zoll bezahlen, wenn sie in die USA exportieren wollen.


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Denen könne TTIP sehr nutzen und so mehr Jobs schaffen, so die Kommission. Möglich ist das. Es könnten aber auch Jobs verloren gehen. Nur wo? Darüber steht kein Wort auf der Webseite. Welche Branche durch TTIP einen Nutzen hat und welche nicht, welche Arbeitnehmer vielleicht ihren Job loswerden könnten — solche Fragen werden von den TTIP-Befürwortern weiter ignoriert. Die Kritiker, die das fragen, gelten in Brüssel als altbackene Protektionisten. Dabei bedeutet so eine Untersuchung ja nicht, dass deswegen gleich das Projekt fallen muss.

Sie würde aber ermöglichen, die Verlierer schon früh zu finden — und über mögliche Alternativen für sie nachzudenken. Aber haben Sie die EU-Kommission oder die Bundesregierung schon einmal über mögliche Verlierer von TTIP reden hören? Statt auf eine ernsthafte Debatte einzugehen, erzählt Brüssel lieber Geschichten über Bäckereien.

Beispielsweise wird die Landwirtschaft im Mittelmeerraum schrumpfen. Ausgerechnet die europäischen Länder, die schon von der Eurokrise hart getroffen wurden, könnten durch TTIP dann noch einmal verlieren.

Examples from the Internet (not verified by PONS Editors)

Na und, könnte man als zynischer Deutscher womöglich dazu sagen, solange wir gewinnen. Aber kann es uns wirklich kalt lassen, wenn ein politisches Projekt die Unterschiede in Europa noch weiter verstärkt? Es gibt zudem noch ein verstecktes Problem. TTIP wird — wie andere bilaterale Abkommen zuvor — Warenströme massiv umlenken. Genau das ist ja das Ziel. Oder konkret: Durch TTIP können wahrscheinlich deutsche Scheibenwischer leichter in die USA exportiert werden und amerikanische Mixer leichter hierher.

Das aber wird Folgen für den Rest der Welt haben. Es könnte nicht nur der Import aus anderen Regionen schwieriger werden — durch neue, komplizierte transatlantische Regeln. Sondern auch der Export dorthin. In China beispielsweise wird TTIP sehr klar als ein Plan verstanden, der das Land ökonomisch ausgrenzen soll.

In Brasilien wird das ähnlich gesehen. Noch wehren sich die dortigen Regierungen nicht aktiv. Aber das muss nicht so bleiben, zumal das ökonomische und damit auch das politische Gewicht jener Regionen in den kommenden Jahrzehnten eindeutig wachsen wird. Das Center unterstützt Entwicklungsländer dabei, fit für den Weltmarkt zu werden.

Sie sorgen sich, dass die Grenzen der neuen Handelszonen gerade für höherwertige Produkte schwerer überwindbar werden. Der Grund ist die komplizierte Rechtslage, die durch TTIP für all die entstehen wird, die nicht dazugehören. Denn das sei ja ihr Sinn: Die Produkte, die in der Zone hergestellt werden, sollen frei verkauft werden. Also muss man sicher sein, wo etwas herkommt. Je komplexer jedoch ein Produkt wird, je mehr Vorprodukte unterschiedlicher Herkunft darin stecken, so Dieter, desto schwieriger wird diese Dokumentation — und umso teurer.

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Was soll beispielsweise ein spanischer Textilunternehmer tun, der Baumwollstoff aus Kenia importiert und den fertigen Rock in die USA exportieren will? Er müsste genau dokumentieren, wo das Vorprodukt herkommt und wie viel Wert durch das Zusammennähen hinzugekommen ist. Gut möglich, dass dem Produzenten die Bürokratie zu aufwendig ist — und er die Baumwolle dann lieber bei amerikanischen Farmen kauft.

Die haben ja auch billige Angebote, weil sie hoch subventioniert werden. Der Afrikaner hätte dann das Nachsehen. Durch das NAFTA-Abkommen ist genau so etwas passiert: In den NAFTA-Ländern, also in den USA, in Mexiko und in Kanada, dürfen zollfrei nur Baumwollprodukte verkauft werden, deren Rohstoff aus US-amerikanischer Quelle stammt. Doch das sind leere Worte. Auch weil die Öffentlichkeit kaum je etwas anderes von ihnen verlangt: Als die EU in den vergangenen Jahren beispielsweise eine ganze Reihe von Abkommen mit afrikanischen Staaten verhandelt hat, regte das niemanden auf.

Bisher hat ihn noch niemand vom Gegenteil überzeugen können. Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz fordert aus dem gleichen Grund, dass alle neuen Handelsabkommen zunächst die Länder des Nordens für die Produkte aus dem Süden öffnen müssen. Was für ein frommer Wunsch! Man kann sich kaum ein Projekt vorstellen, das davon weiter entfernt ist als TTIP. Seit langem fordern Umweltgruppen beispielsweise im Bereich der Pestizide oder auch der Umwelthormone strengere Regeln.

Sollte die EU sie dann durchsetzen, würden die Produzenten einfach rufen: Achtung, Amerika! Und dort produzieren. Für den transatlantischen Marktplatz. Besonders spüren würde das die Landwirtschaft. Es würde die Chance endgültig ruinieren, sie doch noch einmal anders, umweltfreundlicher zu gestalten. Diese Idee ist ein fester Bestandteil der EU-Gesetzgebung, nach ihr arbeiten Behörden. Sie bedeutet, dass vom Bauernhof bis hin zur Gabel des Verbrauchers die gesamte Lieferkette hygienisch und ungefährlich sein muss.

Eine Gefahr, wenn sie doch eintritt, soll so früh wie möglich erkannt und bekämpft werden können. Lebensmittel, so die Idee, sind so in jedem Zustand sicher. Auch deswegen reicht es in Europa beispielsweise nicht, die Hühner nur kurz vor dem Verkauf durch ein Chlorbad von Salmonellen zu befreien, die sie sich in dreckigen, überfüllten Massenställen geholt haben. Man kann sicher darüber streiten, ob das europäische Verfahren der Hühnerzucht so viel besser ist als das amerikanische.

Wirtschaftsminister Gabriel spottet gern über die Sorgen, die die Deutschen wegen des Chlorhühnchens haben. Er sagt dann, dass es auch nicht viel gesünder sei, europäische Hühner zu essen, die mit Antibiotika gefüttert wurden. Da hat er wahrscheinlich recht.

Dennoch unterscheidet sich die europäische Idee grundsätzlich von der amerikanischen: Hier muss nicht nur das Endprodukt gesund sein. Und in der Tat: Den Konsumenten und damit die Politiker und die Behörden betrifft es auch, wie gesunde Lebensmittel produziert werden. Anders gesagt: Wir dürfen fordern, dass es dem Huhn halbwegs gut geht. Nur deshalb wurde die Käfighaltung verboten. Solche Wünsche kosten aber Geld. Sie machen die Hühnerzucht tendenziell teurer und die Hühnerschenkel in den Supermarktregalen auch.

Sollten künftig, dank der Handelsabkommen, doch amerikanische Hühnchen hier verkauft werden, wächst die Konkurrenz.

– Seite 31 – pv magazine Deutschland

Das wiederum schafft Druck auf die hiesigen Bauern, noch billiger zu produzieren oder eben die Landwirtschaft aufzugeben, weil sie den Preiskrieg nicht führen können. TTIP würde so, quasi als unbeabsichtigte Nebenwirkung, die Standards senken. Dabei gibt es längst konkrete Alternativen. Vier Jahre lang haben mehr als 50 Organisationen an ihrem Alternativen Handelsmandat gearbeitet. Organisationen aus dem Süden haben mitgemacht und von den Auswirkungen der EU-Handelspolitik auf die armen Länder berichtet.

Am Ende entstand ein Papier, in dem neben wolkigen Wünschen für eine bessere Welt durchaus handfeste und realitätsnahe Vorschläge zu lesen sind.

Beispielsweise, dass über alle Verhandlungen vorher informiert wird, dass Abkommen kündbar sein müssen, dass sie zu UN-Konventionen passen müssen. Das klingt banal. Unionsweit harmonisierte Lebensmittelinformationsvorschriften haben den Verbraucherschutz verbessert und für Rechtssicherheit im Lebensmittelhandel gesorgt. Damit verbessern sich der Handel und die Verfügbarkeit von Lebensmitteln im Binnenmarkt.

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