Zecken

Erste Krankheitszeichen bestehen typischerweise in einer schmerzlosen Hautrötung, die noch bis zu zehn Wochen nach dem Zeckenstich auftritt und sich ringförmig ausbreitet. Im Anschluss daran können sich die Borrelien in verschiedenen Organen festsetzen, was zu Gelenkentzündungen, Muskelschmerzen und Herzrhythmusstörungen führen kann.

In weniger als fünf Prozent der Lyme-Borreliosen kommt es zu einem Befall des Nervensystems unter dem Bild von Nervenentzündungen und Hirnhautentzündungen. Gegen die Erreger der Lyme-Borreliose gibt es bisher in Deutschland keinen Impfstoff. Die Erkrankung kann aber mit Antibiotika wirksam behandelt werden. Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose. Die Wahrscheinlichkeit einer Erregerübertragung sinkt, wenn die Zecke frühzeitig entfernt wird.

Wie entferne ich eine Zecke?

In der Regel werden die Borrelien erst 12 bis 24 Stunden nach erfolgtem Zeckenstich übertragen. Geschlossene Kleidung — zum Beispiel die Hosenbeine in die Socken stecken — und festes Schuhwerk erschweren der Zecke den Kontakt zur Haut, bieten aber keinen absolut sicheren Schutz. Auch insektenabweisende Mittel, so genannte Repellentien, können einen gewissen, aber keine umfassenden Schutz bieten. Wer sich in einem möglichen Zeckengebiet aufgehalten hat, sollte sich nach dem Aufenthalt in der freien Natur oder in naturnahen Gärten am ganzen Körper sorgfältig untersuchen.

Zecken stechen nicht direkt beim Kontakt mit dem Wirt, sondern suchen sich zunächst eine passende Körperstelle. Sie setzen sich bevorzugt in feucht-warmen Körperregionen fest, also in der Kniekehle, Leistengegend oder Achselhöhle.

Die zehn kuriosesten Fakten über Zecken

Den besten Schutz gegen die FSME bietet die aktive Schutzimpfung, die für alle Personen, die gegenüber Zecken exponiert sind, in ganz Baden-Württemberg öffentlich empfohlen ist. Die Impfung kann ganzjährig durchgeführt werden. Es empfiehlt sich jedoch, mit der Grundimmunisierung in der kalten Jahreszeit zu beginnen, damit zu Beginn der Zeckenzeit ein Immunschutz besteht. Es besteht aber auch die Möglichkeit einer schnellen Immunisierung, bei der zwei bis drei Impfungen in kurzen Abständen gegeben werden.

Diese 10 Dinge müssen Sie über Zecken wissen

Es stehen gut verträgliche FSME-Impfstoffe für Erwachsene und Kinder zur Verfügung. Die FSME-Impfung schützt nicht vor den anderen durch Zecken übertragenen Krankheiten.


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Zecken finden sich vor allem im lichten Unterholz bis ein Meter Höhe und im hohen Gras, aber auch in stadtnahen Parks und Gärten. Deshalb sind Jäger, Waldarbeiter, Wanderer, Pilzsucher und Camper besonders gefährdet. Auch Spaziergänger und Kinder sind potentielle Wirte, selbst wenn sie sich nur kurz in Wald und Wiese aufgehalten haben.

In Mitteleuropa ist die Infektionsgefahr oberhalb von bis Meter Höhe geringer, da Zecken dort wegen der geringeren Luftfeuchtigkeit seltener auftreten. In geeigneten Biotopen wie etwa Flussläufen können sie jedoch bis zu einer Höhe von 2. In den Monaten April bis Juni sind die Zecken am aktivsten. Aber auch im September und Oktober steigt die Wahrscheinlichkeit eines Zeckenstiches an.

Zecken verankern sich durch ihre mit Widerhaken versehenen Mundwerkzeuge in der Haut und sollten nach einer Entdeckung schnellstmöglich entfernt werden. Dies gelingt zum Beispiel mit Hilfe einer sehr feinen Pinzette, mit der die Zecke ganz vorn an den Mundwerkzeugen gefasst und langsam nach oben herausgezogen wird.

Andere Hilfsmittel sind so genannte Zeckenkarten oder eine feine Drahtschlinge Zeckenlasso. Bei der Entfernung ist darauf zu achten, dass der Zeckenkörper nicht gequetscht wird, da ihre infektiösen Sekrete so in den menschlichen Körper gelangen können.

Zecken | Landkreis Rottweil

Manchmal gelingt es nicht, die Zecke im Ganzen zu entfernen und Teile der Zeckenmundwerkzeuge bleiben in der Haut zurück. Diese sind jedoch unbedenklich, denn es befinden sich keine Krankheitserreger in ihnen. Nur beim Auftreten von Entzündungen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Weitere Auskünfte oder persönliche Beratung erhalten Sie von Ihrem Arzt oder dem zuständigen Gesundheitsamt.

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    Integrationspreis des Landes. Eckpunkte für ein Einwanderungsgesetz. Pakt für Integration. Sobald die Temperaturen über 8 Grad steigen, legt sich die achtbeinige Zecke, auch Gemeiner Holzbock genannt, auf die Lauer. Zu ihr gesellt sich seit vergangenem Jahr vermehrt die aus den Tropen stammende Riesenzecke Hyalomma. Bei einem Stich können sie etwa 50 Krankheitserreger übertragen. Entgegen der landläufigen Ansicht lassen sich die Spinnentiere nicht von Bäumen fallen, sondern sie leben in Gras, Gebüsch und Unterholz.

    Sobald ein Spaziergänger die Pflanzen berührt, werden die Schmarotzer abgestreift und halten sich an Haut oder Kleidung fest. Einige Zeckenarten wie die Hyalomma-Zecken krabbeln sogar aktiv auf den Menschen zu. Je nach Region ist das Risiko, von einer infizierten Zecke gestochen zu werden, unterschiedlich hoch. Ob auch Ihr Wohnort oder ihr nächstes Reiseziel in einem FSME-Risikogebiet liegt, können Sie auf den Verbreitungskarten für Deutschland und Europa nachschauen. Glücklicherweise bedeutet nicht jeder Zeckenstich fälschlicherweise wird er in der Umgangssprache Biss genannt eine Infektion.

    Nur selten verlaufen die Infektionen schwer, oft sogar symptomlos. Wenn sie aber heftig ausbrechen, dann sind oft bleibende Schäden die Folge. Die häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheiten, ihre Symptome und Behandlung finden Sie hier:. Den sichersten Schutz vor den von Zecken übertragenen Krankheiten bietet eine Impfung. Sie ist allerdings nur gegen FSME, nicht aber gegen Borreliose möglich.

    Die Ständige Impfkommission STIKO am Robert Koch-Institut empfiehlt sie für Personen, die sich häufig und lange in der Natur unterwegs sind und in einem FSME-Gebiet aufhalten oder wohnen, wie zum Beispiel Radfahrer, Jogger, Camper, Spaziergänger, aber auch Beschäftigte in Forst- und Landwirtschaft. Auch Kinder können nach Vollendung des ersten Lebensjahrs gegen FSME geimpft werden. Im Einzelfall wägt der Arzt die Risiken einer Ansteckung und einer FSME-Impfung ab.

    Wenn Sie eine Zecke entdecken, bewahren Sie Ruhe. Ziehen Sie das Spinnentier so bald wie möglich aus der Haut heraus. Das minimiert das Risiko, sich mit Borreliose zu infizieren, denn die Bakterien werden von der Zecke erst nach etwa 24 Stunden ins Blut abgegeben. Wird die Zecke vorher entfernt, besteht keine Ansteckungsgefahr. Das gilt leider nicht bei FSME. Das Virus wird direkt beim Stich übertragen. Hunde haben viel häufiger Zecken am Leib als Menschen. Auch sie können FSME, Borreliose und andere von Zecken übertragene Krankheiten bekommen.

    Auch Freigänger-Katzen sind betroffen. Vorbeugend können Sie Ihr Tier mit Spot-on-Präparaten und antiparasitären Halsbändern schützen. Die Spot-on-Präparate werden direkt auf den Nacken der Tiere geträufelt. Sie haben sowohl einen abschreckenden Effekt Geruch , als auch eine abtötende Wirkung. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten: Nicht jedes Zeckenmittel ist für jedes Lebensalter und für jede Tierart gefahrlos anwendbar!

    Alte Hausrezepte, die Hunde und Katzen vor Zecken schützen sollen, sind mitunter gefährlich. Von dem Einsatz von Knoblauch, Leinöl oder Zitronella wird dringend abgeraten. Knoblauch ist für Hunde und Katzen sogar giftig.

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