Absturzsicherung und Eigenrettung

Unter dieser Überschrift führte die Gsengeter Wehr eine Übung durch.

Nach einer halben Stunde im Unterrichtsraum, in welchem sowohl die gesetzlichen Grundlagen, die Möglichkeiten und Grenzen der Ausrüstung aber auch neue Knoten wie der Achter oder Halbmastwurf gelernt wurden ging es unter der Leitung von Daniel Plank und Alexander Wilhelm auf das Übungsgelände. 

Auf dem Übungsgelände angekommen musste erst mal ein geeigneter Anschlagpunkt identifiziert werden. Um diesen wurde dann ein Mastwurf gestochen. Am Anschlagpunkt befestigt sich der Sicherungsmann mit Hilfe des zuvor neu gelernten Achterknoten. Der Sicherungsmann hingegen befestigt den "Arbeiter" durch einen weitern Achter und an sich selbst durch einen Halbmastwurf. Letzterer dient als Bremsknoten so dass der Arbiter auch beweglich ist. 

Schon in diesem frühen Stadium der Übung wurde klar warum es für die Feuerwehrdienstleistenden so wichtig ist die verschiedenen Knoten aus dem FF zu beherrschen und dass es nicht schadet sich hin und wieder mal Zeit zu nehmen und zu Üben.

Die Wichtigkeit des richtigen Knotenbindens konnten die Übungsteilnehmer dann am eigenen Leib in einem Hängeversuch erfahren. Bei diesem Versuch wurde mal verdeutlicht warum der Brustbund mit Sicherung durch Spierenstich (früher Rettungsknoten) eng gebunden werden muss und nur zur Rettung und Selbstrettung dient. Im Vergleich dazu wurde auch ein Hängeversuch mit dem "Geschirr" gemacht, welches wesentlich angenehmer ist.

Im letzten Teil der Übung wurde dann das Selbstretten ausprobiert. Hier hat sich gezeigt dass man dem zuvor gelernten und der Ausrüstung vertrauen muss, und auch kann. Aufgabe der Gemeinde ist es uns die Ausrüstung zur Verfügung zu Stellen, unsere Aufgabe ist es dann mit dieser Ausrüstung auch sicher und routiniert Arbeiten zu können, so die Ausbilder. 

Ein herzliches Vergelt's Gott geht an dir Firma Altendorfer Kunststofftechnik für die Bereitstellung des Übungsgeländes und an Bergsport Zangl aus Altreichenau für die Unterstützung mit Anschauungsmaterial. 

Hier die Bilder