Wanderung

 

Einen sehr schönen Tag der deutschen Einheit erlebten die Wanderer unserer Wehr.

Unter Führung von Bürgermeister Walter Bermann und Fahnenmutter Monika Süß ging es vom Feuerwehrhaus in Lackenhäuser über das Steinerne Meer zum Dreiländer-Eck und über die Teufelsschüssel zurück zum Rosenberger Gut.

Pünktlich um 0830 Uhr traf man sich am Feuerwehrhaus in Lackenhäuser. Nach der Begrüßung durch den Wanderführer Walter Bermann und der Fahnenmutter Monika Süß legte diese auch gleich los und erzählte mit Blick auf das Rosenberger Gut die ersten interessanten Details aus der Geschichte rund um das Gut und Adalbert Stifter, der hier öfter zu Gast war. Er war von unserer schönen Gegend so beeindruckt dass er immer wieder zu Besuch kam und einige seiner Werke verfasste. Während eines schlimmen Schneesturms erfuhr er aber auch Todesangst.

Auf dem weiteren Weg Richtung großem Steineren Meer machten wir immer wieder Halt um von Monika mit weiteren Einzelheiten aus dem Leben des Adalbert Stifter versorgt zu werden. So war dessen Leben von einer Nichtbeachtung durch die Mutter und einem frühen Verlust des Vaters gezeichnet.

Auch Walter, der schon als Kind auf dem Dreisessel unterwegs war, konnte mit interessanten Daten zur Enstehung des Wegenetzes und Geschichte des Reichenauer Hausberges aufwarten. Hier war zu erfahren, dass der Weg auf dem wir wanderten von Waldarbeitern in mühsamer Handarbeit Stein für Stein für die hohe Jagdherrschaft gebaut wurde.

Am Steinernen Meer angekommen wurde der Wanderschaft von der Fahnenmutter eine Brotzeit und vom Wanderführer ein Gipfelschnaps spendiert. Nach der Stärkung und dem Genuß einer herrlichen Aussicht ging es weiter zum Dreiländereck. Hier wurde der nochmals der Ausblick genossen, man sieht den Nebel im Donautal und dahinter die Alpen, und eine kleine Rast eingelegt.

Im Sinne von Adalbert Stifter: "Sag niemals, dass etwas schön ist bevor du nicht den Bayerischen Wald gesehen hast"

Zurück ging es dann über die Teufelsschüssel  zum Gasthof Rosenberger Gut wo nach 4 Stunden und 16km Wegstrecke ein gutes und deftiges Mittagessen wartete. Mit über 70 Jahren beeindruckte der älteste Teilnehmer in Sachen Fitness und Geländekenntnis wohl alle anderen. Hier macht sich wohl der Lebensstil bemerkbar.

Alles in allem kann ich mich nur mit einem herzlichen vergelt's Gott bei Monika, Walter und allen Wanderern für den schönen Tag bedanken. 

Bilder