Die Gruppe im Löscheinsatz

 

"Brand eines Nebengebäudes, keine Menschen und Tiere in Gefahr. Wasserentnahme der Unterflurhydrant, Verteiler zum markierten Punkt. Schlauchtrupp zur Absicherung der Einsatzstelle mit Warnleuchte und Warndreieck je 30m hinter das Löschfahrzeug und hinter den Unterflurhydranten. Zum Einsatz fertig."

So lautete der Einsatzbefehl von Gruppenführer Alexander Wilhelm an seine Löschgruppe.

Bis es jedoch so weit war, musste unter der Leitung von Kommandant Gerhard Sammer einige male geübt werden. Zwar klappt das Schlauch- und Saugschlauchkuppeln ganz gut, jedoch war es zu Beginn mit der Höchstzeit von 190 bzw. 100 Sekunden so eine Sache. Da sich die Löschgruppe aus Freiwilligen jeder Leistungsstufe zusammensetzte konnte hier schnell Abhilfe geschaffen werden. Danach mussten aber auch noch die verschiedenen Knoten und Stiche wieder trainiert werden. Auch die verschiedenen Zusatzaufgaben, sie reichen von Fahrzeug. und Gerätekunde über Erste Hilfe Maßnahmen und dem Erkennen der verschiedenen Gefahrensymbolen und Gefahrstoffen bis hin zu Fragebögen, forderten die ein oder andere Zusatzausbildung. 

Am 05. Oktober 1700 Uhr war es dann soweit. Unter den Augen der Schiedsrichter KBI Norbert Süß, Fritz Krinninger und Reinhold Valentin musste die Gsengeter Löschgruppe dann ihr Können beweisen.

Als die Unparteiischen dann ihr Urteil "Die Leistungsprüfung wurde mit 0 Fehlerpunkten innerhalb der Sollzeit erfolgreich abgelegt" fällten, fiel einigen wohl doch ein Stein vom Herzen. Den Glückwünschen von Fahnenmutter Monika Süß schlossen sich auch die beiden Vorstände Franz Gez und Josef Krinninger sowie Bürgermeister Walter Bermann an. 

Nach getaner Arbeit folgte dann im Feuerwehrhaus die Verleihung der neu erworbenen Abzeichen. Monika Süß verglich in einer kleinen Rede die Feuerwehr mit einer Familie oder auch der Gesellschaft. Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe und nur wenn alle zusammenarbeiten funktioniert es am Ende. Ein sehr treffender Vergleich, wie ich (Alex) finde. 

Auch Walter Bermann dankte für das Engagement der Freiwilligen, denn Aufgabe der Gemeinde ist zwar das Bereitstellen der Gerätschaften, Aufgabe der Ehrenamtlichen ist aber dann auch das ständige Üben um im Notfall die Gerätschaften zu beherrschen und schnell und Erfolgreich Hilfe leisten zu können.

Ein großer Dank geht natürlich auch an Kommandant Gerhard Sammer der sich jedes Jahr die Zeit nimmt um seine Mannschaft bestens zu trainieren und immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

Hier die Teilnehmer:                                     Bilder

Gruppenführer Alexander Wilhelm
Maschinist Alexander Breitenfellner
Melder Daniel Plank
Angriffstruppführer Andreas Schauberger
Angriffstruppmann Stefan Krenn
Wassertruppführer Michael Raab
Wassertruppmann Melanie Schauberger
Schlauchtruppführer Eva Angerer
Schlauchtruppmann Markus Angerer