114. Hauptversammlung

Pünktlich um 1900 Uhr begrüßte Vorstand Franz Gez die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder zur 114. Jahreshauptversammlung unserer Wehr.

Als Gäste durften wir u.a. begrüßen:

Bürgermeister Walter Bermann, Altbürgermeister Alfons Hellauer, Fahnenmutter Monika Süß, Kreisbrandrat Norbert Süß, Kreisbrandmeister Harald Gibis, Ehrenmitglied Fritz Schauberger und Josef Schauberger und Ehrenkommandant Albert Mößthaler sen.

Zu Beginn der Versammlung lieferte Kommandant Gerhard Sammer eine kurze Zusammenfassung über die gesellschaftlichen und dienstlichen Geschehnisse des vergangenen Jahres:

 

Jahresrückblick ``Gesellschaftlich``

   

15. Feb.               Faschingszug in Neureichenau

21. Feb.               Generalversammlung 

11. April               Rama dama (mit zwei Gruppen)

26. April               Seniorennachmittag in Haidmühle (4 Teilnehmer)

30. April               Maibaum aufstellen am Dorfplatz

24. Mai                 Pfingstsingen mit 2 Gruppen

30. – 31. Mai      Feuerwehrfest

27. Juni                Sonnwendfeuer Stockschützen Gsenget

08. Aug.               Lebendkicker Feuerwehr Breitenberg

29.- 30. Aug.      Vereinsausflug nach Wildschönau

 

Abholung des Friedenslicht am Vormittag des Hl. Abend

Beteiligung bei der Gestaltung des Dorfplatzes

 

 

Jahresrückblick ``Dienstlich``2015

2015                     

11  Einsätze:   2 Brand     8 Technische Hilfeleitungen   1 Alarmübung

  

13 Übungen:  4 Funkübungen, 2 Gemeinschaftsübungen

                       7 eigene Übungen (Absturzsicherung)

 

Lehrgänge:    Grundlehrgang in Neureichenau

 

Abzeichen:  - Die Gruppe im Löscheinsatz (7 Teilnehmer) 25. April

                    - Wissenstest in Grainet (13 Jugendliche, 2. stärkste Mannschaft im Landkreis)

 

Des Weiteren legte Sammer die aktuellen Mitgliederzahlen dar:   

So besteht die FFw Gsenget zum 05. März aus 186 Mitgliedern. Davon 41 aktive, 92 passive, 5 Ehrenmitglieder und 48 Fördermitglieder.


Im Altersband 18 bis 30 Jahre hat die FFw mit etwas "Nachwuchssorgen" zu kämpfen, weshalb der Aufruf von Sammer, die Passiven sind immer gern gesehen wieder in den aktiven Status zu Wechseln.

 

Zum Abschluss seiner Ausführungen gab es noch einen Ausblick auf das kommende Vereinsjahr.

 

Vorschau auf das kommende Jahr 2016

Gesellschaftlich  -   Seniorennachmittag

                            -   Rama dama

                            -   Maibaum aufstellen 30. April

-   Pfingstsingen  15. Mai

-   Feuerwehrfest  21. – 22.Mai

-   Sonnwendfeuer Juni

 

Dienstlich:           - 14 Übungen: 5 Funkübungen, 3 Gemeinschaftsübungen u. 6 eigene Übungen

                         

 - Festbesuche: Dorffest Altreichenau 15. April

                         150 Jähriges Gründungsfest FF Waldkirchen 29. Mai                          

 - Lehrgänge:   Grundlehrgang

                         Funklehrgang  Einweisung Digitalfunk

                         Wissenstest

                            - Abzeichen:  THL in Neureichenau

 

Als nächsten Tagesordnungspunkt berichtete Jugendwart Alexander Wilhelm über den Zustand der Gsengeter Jugendfeuerwehr.

Es machte ihm sichtlich Freude von einer solch großen Zahl an Jugendlichen, welche sich in der Wehr ehrenamtlich engagieren, berichten zu können.

Insgesamt zählt die Jugendfeuerwehr 16 Mitglieder zwischen 12 und 17 Jahren. Neben der Beteiligung an allen Ausbildungsveranstaltungen und Übungen der "Großen" ist für die Jugend der jährlich stattfindende Wissenstest ein fester Termin.
 Hier wird jedes Jahr ein anderes Themengebiet, welches auch so manch alteingesessener Wehrler hin und wieder Wiederholen sollte, abgefragt. Auch dieses Mal war die Gsengeter Wehr mit 13 Teilnehmern die 2.stärkste Gruppe im Landkreis FRG.

Für so eine kleine Dorffeuerwehr doch eine reife Leistung.

 

Auch fanden 4 Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Zeit an der modularen Trupmannausbildung (Grundlehrgang) teilzunehmen. In der heutigen Zeit wohl keine Selbstverständlichkeit mehr, sich 3 Wochen lang jeden zweiten Tag in einen Unterrichtsraum zu setzen. (4 Teilnehmer: Stockinger Bianca, Zangl Tatjana, Mößthaler Anna, Krinninger Annalena)

 

 

Als nächstes berichtete Kassier Albert Mößthaler jun. von der finanziellen Lage des Vereins. Von den Kassenprüfern wurde eine ausgezeichnete Kassenführung bestätigt und so konnte nach anschaulich vermitteltem Zahlenwerk die Vorstandschaft entlastet werden.

 

Nach der Pflicht folgte nun die Kür. In der Gsengeter Wehr gab es bei den diesjährigen Neuwahlen einige neue Posten zu besetzen.

Bürgermeister Walter Bermann führte als Wahlvorstand sowohl durch die geheimen Wahlen der Kommandanten und Vorstände als auch durch die öffentlichen Wahlen der Beisitzer. Aus beruflichen Gründen legte Jugendwart Alexander Wilhelm das Amt des Jugendwartes nieder, durch die neue Führung Melanie Schauberger berufen. Nach jahrzehntelanger pflichtbewusster und aufopferungsvoller Tätigkeit in verschiedensten Positionen legte auch Franz Gez seine Ämter als 1. Vorstand und Gerätewart nieder. Auch der bisherige 1. Kommandant Gerhard Sammer zog sich nach mehreren Perioden an der Spitze der Wehr zurück. 

Alle versicherten jedoch der Wehr weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Die "neue" Wehr im Überblick:

1. Vorstand:                      Josef Krinninger

2. Vorstand:                      Hubert Altendorfer

1. Kommandant:             Martin Gez

2. Kommandant:             Alexander Breitenfellner

Kassier:                               Albert Mößthaler jun.

Schriftführerin:                Eva Angerer

Jugendwartin: Melanie Schauberger

Gerätewart:                      Markus Angerer

Beisitzer:                            Georg Kosak, Andreas Schauberger, Johann Altendorfer

 

 

Zum Abschied der "alten" hatte Fahnenmutter Monika Süß für jeden Einzelnen ein Rede vorbereitet, die auch dem Abgebrühtesten die Tränen in die Augen rief. Die Gsengeter Wehr kann sich keine bessere Wünschen.

 

Folgende Ehrungen und Beförderungen wurden vorgenommen:

40-jährige Mitgliedschaft:                                                          Max Süß

Hauptfeuerwehrmann:                                                              Eva Angerer

Hauptlöschmeister:                                                                      Gerhard Sammer

Ehrenabzeichen des Feuerwehrverbandes Gold:           Franz Gez

 

Kreisbrandrat Norbert Süß informierte die Anwesenden mit ein paar Zahlen über die allg. Lage der Feuerwehren in Bayern, Deutschland und Europa. Er schilderte dass man mit Bayern, wo pro 1000 Einwohner 26 freiwilligen Feuerwehrdienstleisten überdurchschnittlich aufgestellt sei. Betrachte man Deutschland wären es nur noch 13 und in Griechenland gäbe es gar nur noch 1 Freiwilligen pro 1000 Einwohner.

Kreisbrandmeister Harald Gibis referierte kurz über die mittlerweile vollzogene Einführung des Digitalfunks. Die Schulung der Benutzer sei angelaufen und die Verbesserung der Verständigung im Einsatz sei um ein vielfaches besser. Es gilt nun auch die alten wieder zurück an die Schulbank zu führen um möglichst schnell alle auf den neuen Stand der Technik zu bringen.

 

Unter dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge appellierte Alexander Wilhelm zur Mithilfe bei der Gestaltung der Homepage.

Dies ist echt kein Hexenwerk aber alleine ist es doch zu viel. Sollte sich keine Unterstützung finden müsste man das Projekt wieder einstellen.

 

Dies beendete den offiziellen Teil der diesjährigen Hauptversammlung.

Es bleibt nur der neuen Führungsriege ein gutes Händchen und allen ein einsatzarmes und unfallfreies Jahr zu Wünschen.

 

 Hier der PNP-Bericht