Eine nicht zu füllende Lücke

hinterlässt unser Ehrenvorstand Franz Gez.

Betrat man in der letzten Zeit das Feuerwehrhaus in Gsenget war irgendetwas anders. Irgendetwas fehlte. Nein, nicht Etwas fehlte.

Es war Franz, seine unermüdliche Geduld und Hingabe. Franz fehlte.

Seit ich bei der Feuerwehr bin war Franz immer der Erste und Letzte im Feuerwehrhaus. Egal ob es um ganz Allgemeines, um spezielle Themen wie Schläuche, das Auto oder auch die Moral der Truppe ging, Franz hatte immer ein offenes Ohr und stand einem mit Rat und Tat zur Seite.

Unser Franz stand immer an vorderster Front. Zu Beginn war er einer der ersten Jugendwarte und legte mit seinem Engagement schon dort den Grundstein für den Fortbestand der Feuerwehr. 38 Jahre war er als Gerätewart für die gesamte Ausrüstung verantwortlich. Seiner Leidenschaft war es in den ganzen Jahren zu verdanken, dass man bei jeder Übung und jedem Einsatz auf 100% einsatzbereites Material zurückgreifen konnte. Aber Gerätewart allein reichte unserem Franz nicht, so war er noch 12 Jahre stellvertretender und 6 Jahre erster Vorstand der Gsengeter Wehr. Dies sind nur die offiziellen Ämter, die er innehatte. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Vorstandschaftssitzungen und außerordentlichen Treffen die er organisierte und nie müde wurde, auch die gleichen Themen immer wieder anzusprechen bis das Ergebnis perfekt war. Franz war gewissermaßen der perfekte Netzwerker. Er kannte einfach überall jemanden.

Als kleine Anerkennung seiner Leistungen wurde er 2016 zum Ehrenvorstand der Feuerwehr Gsenget ernannt.

Er engagierte sich aber nicht nur in der Feuerwehr. Auch den neuen Gsengeter Dorfplatz verdanken wir seinem uneigennützigen Tun. Er war oft der Vermittler zwischen verschiedensten Leuten, Vereinen und Firmen.  

 

Man kann sagen: Die Feuerwehr Gsenget war sein Lebenswerk.

 

Lieber Franz, du hinterlässt eine große Lücke in unserer Mitte die wir nicht füllen können.

Wir werden Dir stets ein ehrendes Gedenken behalten.