internationale Waldbrandübung ABCFFD

Auch wir wurden zur internationalen Großübung am Dreiländereck alarmiert. Am Freitagnachmittag ging die Sirene auch in Gsenget wie in allen anderen Dörfern rundherum ebenso.

Übungsszenario: In Lackenhäuser hatte sich eine Forstmaschine überhitzt und aufgrund der Trockenheit einen Waldbrand ausgelöst der sich schnell ausweitete.

Auf der Anfahrt wurden wir zum Feuerwehrhaus Lackenhäuser dirigiert, wo die Einsatzleitung aufgebaut wurde. Dort bekamen wir den Befehl zusammen mit den Feuerwehren Heindelschlag, Kumreut, Fürholz und Riedelhütte-Reichenberg aus Faltbehältern (die über Hubschrauber befüllt werden) den Löschangriff aufzubauen. Erst in den Abendstunden konnten wir dann wieder abbauen, zur Verpflegung in die Hochwaldhalle einrücken und danach ins Gerätehaus zurückkehren.

 

Am Samstag ging die Sirene bereits am Vormittag. Erneut machten wir uns auf den Weg nach Lackenhäuser. Der Waldbrand hatte sich ausgeweitet, im Landkreis wurde der "Katastrophenfall" ausgerufen. Löschflugzeuge und Hubschrauber kreisten über uns. Wir bekamen den Einsatzauftrag in der Strahlrohrstecke die Feuerwehr Klafferstraß zu unterstützen. Bis in die Abendstunden "löschten" und "bekämpften" wir den Waldbrand und immer wieder auftretende Glutnester. Bis über Funk die Meldung kam: "Feuer aus, Übungsende!"

Zur Übungsnachbesprechung am Sonntag fuhren wir dann nach Schwarzenberg/OÖ wo alle eingesetzten Feuerwehren der Länder Österreich, Bayern und Tschechien sowie Bergwacht, Rettungsdienst, Hundeführer etc. nochmal auffuhren für ein letztes Gruppenfoto und abschließende Dankesworte seitens der Übungsleitung.

Ein aufregendes Wochenende mit vielen Eindrücken ging zu Ende. Ein Dank an alle die an dieser Übung teilgenommen haben!

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